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Implantate für eine bessere Regeneration von Sehnen-Knochen-Übergängen

Wenn Sehnen und mit ihnen Muskelgewebe vom Knochen abreißen, ist eine Regeneration besonders schwierig, da mehrere Gewebearten beteiligt sind. Mithilfe von Stammzellen könnten in Zukunft Implantate entstehen, mit denen die Gewebeübergänge weiderhergestellt werden können.

Ein Unfall, Überbelastung oder Verschleiß können dazu führen, dass eine Sehne und mit ihr der Muskel vom Knochen abreißt. Die Therapie und Heilung dieser Sehnen-Knochen-Ansatzzonen erfordert operative Eingriffe, die allerdings im Allgemeinen keine befriedigende Langzeitlösung ergeben: In kleinem Umfang ist der Einsatz von Knochenimplantaten zwar schon medizinische Praxis, doch schon die Regeneration von Sehnen ist schwieriger. Eine besonders große Herausforderung stellen Implantate für beide Gewebearten dar, die helfen können, Übergänge zu regenerieren.

Forscher des neuen Verbunds „Gradierte Implantate für Sehnen-Knochen-Verbindungen“ hatten im Vorfeld mit ihren Forschungspartnern bereits einen Mechanismus entdeckt, mit dem Knochen, Sehnen sowie Gewebe des Übergangs aus bestimmten Stammzellen mithilfe zweier Wachstumsfaktoren erzeugt werden können: Im Mausmodell entwickelten sich die gewünschten Sehnen-Knochen-Ansätze. Zur neuen, durch die DFG mit mehr als vier Millionen Euro für die nächsten drei Jahre geförderten Forschungsverbund gehören Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der Leibniz Universität Hannover und der Technischen Universität Braunschweig. Sprecherin ist Prof. Dr. Andrea Hoffmann, MHH-Klinik für Orthopädie im Annastift – Labor für Biomechanik und Biomaterialien. „Mit der neuen Forschergruppe wollen wir nun die wissenschaftlichen Grundlagen der Regeneration erarbeiten und diesen Mechanismus auf einen Implantat-Prototypen übertragen. Daraus soll ein Implantat entstehen, das die vollständige Heilung von Verletzungen von Knochen-Sehnen-Übergängen zunächst an der Schulter ermöglicht“, erläutert Hoffmann.

Quelle: idw<