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Neues Translationszentrum für regenerative Therapien in Würzburg

Mit 10 Millionen Euro für die Projektförderung finanziert Bayern die Gründung eines Fraunhofer-Translationszentrums »Regenerative Therapien für Krebs- und Muskuloskelettale Erkrankungen« in Würzburg.

Dass Zentrum soll Ergebnisse aus Materialforschung und Regenerativer Medizin schneller in die klinische Anwendung am Menschen bringen. »Das Translationszentrum wird als Institutsteil des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB am Standort Würzburg eingerichtet«, freut sich Institutsleiter Prof. Dr. Thomas Hirth. Leiterin des Translationszentrums ist Prof. Dr. Heike Walles, die 2009 die Würzburger Projektgruppe »Regenerative Technologien für die Onkologie« des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB übernahm und den Lehrstuhl für Tissue Engineeringi und Regenerative Medizin (TERM) am Universitätsklinikum Würzburg innehat.

Ein Schwerpunkt des Translationszentrums sind Krebserkrankungen und neue onkologische Therapien, deren Grundlagen Walles bereits in der Projektgruppe gelegt hat. Als integratives Krebsbehandlungs- und Krebsforschungszentrum mit den Ziel, Patienten mit Tumorerkrankungen optimal nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu behandeln, ist das als onkologisches Spitzenzentrum von der Deutschen Krebshilfe geförderte CCC Mainfranken involviert.

Einen zweiten Fokus bilden Erkrankungen des Bewegungsapparates, die in Deutschland bereits 16 Prozent der gesamten Gesundheitskosten verursachen. Zu ihnen gehören Volkskrankheiten wie Arthrosei und Osteoporose, entzündliche rheumatische Erkrankungen, aber auch Tumore der Bewegungsorgane sowie Komplikationen bei künstlichem Gelenkersatz. Für ihre Behandlung bieten sich zellbasierte regenerative Therapien und neuartige Medizinprodukte an. »Im Muskuloskelettalen Centrum Würzburg liegen bereits vielfältige Erfahrungen mit den zulassenden Behörden vor. Damit lassen sich innerhalb kurzer Zeit Richtlinien und Standards für neue Therapien erarbeiten«, begründet Walles das MCW als strategisch wichtigem Partner am Standort Würzburg.

Quelle: idw<