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REGiNA-Film zur Bandscheibenregeneration mit Stammzellen

Forscher des NMI Reutlingen, des Universitätsklinikums Tübingen und der Reutlinger TETEC AG entwickeln gemeinsam ein Verfahren, um degenerative Bandscheibenschäden mithilfe von patienteneigenen Stammzellen zu behandeln.

23 Bandscheiben liegen als „Stoßdämpfer" zwischen den Wirbeln. Bandscheibenschäden können durch Überlastung, Bewegungsmangel und natürlichen Verschleiß im Alter entstehen; andauernde Rückenschmerzen gehen damit einher. Um degenerative Bandscheibenschäden zu reparieren, wollen die Forscher Stammzellen aus dem Knochenmark von Patienten isolieren, um daraus neue Knorpelzellen für die Bandscheibe zu kultivieren. Da man aus der Bandscheibe selbst nicht immer geeignete Zellen gewinnen kann – weil der Schaden größer sein könnte als der Nutzen – scheint die Stammzelltherapie eine geeignete Alternative zu bieten. Denn Stammzellen können sich – im Gegensatz zu normalen Körperzellen – in verschiedene Zelltypen oder Gewebe ausdifferenzieren. Die differenzierten Zellen können direkt in die Bandscheibe injiziert werden.

„Unser Ziel ist es, in den nächsten fünf bis sieben Jahren eine wirksame Therapie mit Stammzellen zu entwickeln“, erklärt Dr. Karin Benz, Projektbetreuerin am NMI Reutlingen. Doch dafür müssen die Forscher zunächst einen praktikablen Weg finden, geeignete Stammzellen zu identifizieren und zu isolieren. „Stammzellen sind faszinierend, eben weil sie viele Möglichkeiten für verschiedenste Therapien im Bereich der Regenerationsmedizin bieten“, erklärt Dr. Karin Benz. „Wir gehen davon aus, dass sie schon bald für Routine-Therapien in der Praxis eingesetzt werden können.“

Weitere Informationen zu dem REGiNA-Forschungsprojekt bietet Ihnen dieses Video: