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Wichtiger Schritt zur Regeneration des Herzmuskels

Durchbruch in der Herzstammzellforschung: Einem Stuttgarter Forscherteam gelang es, aus reprogrammierten Stammzellen der Maus kardiovaskuläre Vorläuferzellen zu entwickeln und diese erfolgreich im Tierherz anzusiedeln.

Ein Forscherteam um Prof. Dr. Katja Schenke-Layland vom Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart hat erstmals Oberflächenmarker gefunden, mit denen sich lebende, funktionale kardiovaskuläre Vorläuferzellen der Maus identifizieren und isolieren lassen. Zugleich gelang es dem Team, diese kardiovaskulären Vorläuferzellen (CPCs) aus induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) zu entwickeln. Aus diesen CPCs entwickelten sich alle im Herz vorkommenden Zellen. In der Maus integrierten sie sich in das Herz. Diese Arbeiten erfolgten in Kooperation mit der Gruppe um Dr. Ali Nsair von der University of California Los Angeles.

Forscher versuchen seit langem, die Neubildung von Herzmuskelzellen anzuregen. Hierzu injizieren sie Stammzellen oder aus Stammzellen abgeleitete Herzmuskelzellen direkt ins Herz. Bei den meisten Studien wurde eine mehr oder minder gute Funktionsverbesserung der Herzens festgestellt, aber es wurde meist keine langfristige Integration und keine Differenzierungi der Zellen in funktionsfähiges Herzmuskelgewebe nachgewiesen.

Das Ergebnis der Gruppe um Schenke-Layland und Nsair eröffnet daher erstmals die Möglichkeit, funktionierende Herzmuskelzellen zu generieren, die sich in das Herzmuskelgewebe integrieren. »Wir konzentrieren uns gegenwärtig auf Untersuchungen mit humanen iPS-Zellen. Wenn wir zeigen können, dass auch humane iPS-Zellen zu kardiovaskulären Vorläuferzellen heranwachsen und diese weiter die Fähigkeit besitzen zu funktionalen Herzmuskelzellen heranzureifen, könnten solche – aus iPS-Zellen gewonnenen – kardiovaskulären Vorläuferzellen bei der Behandlung des erkrankten Herzmuskels eingesetzt werden«, so Schenke-Layland.

Quelle: idw<