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ZRM gehört zum erfolgreichen FORTUNA-Konzept im RegioWIN-Wettbewerb

„FORTUNA“ ist der Titel des erfolgreichen Entwicklungskonzepts der Region Neckar Alb für den RegioWIN-Wettbewerb des Landes Baden-Württemberg. Das ZRM ist mit einem Schlüsselprojekt an FORTUNA beteiligt.

Die Glücksgöttin war dem Konzept offensichtlich zugetan: Den beiden Leuchtturmprojekten zum Aufbau eines Nanoanalytikzentrums und eines Forschungscampus BioMedTech wurde eine Förderung in Höhe von zusammen 8,7 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Aussicht gestellt. An beiden Leuchtturmprojekten sind Institute der Universität Tübingen als Projektpartner beteiligt.

Neben den beiden prämierten Leuchtturmprojekten gehören vier Schlüsselprojekte zum Handlungsfeld Biomedizintechnik des FORTUNA-Konzepts. Eines davon ist „RegMed Connect“ vom ZRM Zentrum für Regenerationsbiologie und Regenerative Medizin der Universität Tübingen und ihres Klinikums. Es ist zugleich das einzige eigenständige Schlüsselprojekt einer Einrichtung der Universität Tübingen im Wettbewerb. Das Projekt wurde thematisch nah an beiden Leuchtturmprojekten konzipiert. RegMed Connect umfasst einen Maßnahmenkatalog aus Kommunikation, Koordination, Information und Weiterbildung. Ziel ist es, Produkte und Verfahren an der Schnittstelle zwischen Medizintechnik und Biotechnologie in die Region zu tragen und niedergelassene Ärzte, Patienten, Angehörige und Interessensgruppen über das direkte Umfeld des Tübinger Universitätsklinikums hinaus zu informieren. Damit soll auch ein wesentlicher Beitrag geleistet werden, räumliche Ungleichheiten beim Zugang zur Gesundheitsversorgung/medizinischen Innovationen zu beweitigen. Bei dem Vorhaben kann das ZRM direkt auf die Erfahrungen bei der Gesundheitsregion REGiNA, einem Anwenderzentrum für Regenerative Medizin, aufbauen. REGiNA wurde in den letzten fünf Jahren mit rund 16 Millionen Euro vom BMBF gefördert. RegMed Connect wurden – wie allen Schlüsselprojekten im Wettbewerb – zwar direkt noch keine Fördergelder zugesprochen, jedoch sagte das Land Unterstützung bei der Umsetzung und der Akquise von Fördergeldern zu. Als ersten Schritt dazu verkündeten Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid bei der Prämierung am Freitag, 23. Januar 2015, die Gründung eines RegioWIN-Netzwerkes, mit dem unmittelbar begonnen werden soll.

Leuchtturmprojekt Nanoanalytik: Mit den nun bewilligten Fördergeldern wird im Technologiepark Tübingen-Reutlingen ein modernes Forschungs- und Dienstleistungszentrum für hochauflösende Nanoanalytik errichtet. Bis 2016 wird dafür in direkter Nachbarschaft zum NMI Reutlingen ein Gebäude mit Labor- und Büroräumen entstehen. Herzstück des neuen Zentrums wird das „TEM“ sein, ein hochauflösendes, analytisches Transmissionselektronenmikroskop. Gleichzeitig wird in die präparative Ausstattung des Zentrums investiert, um das Potenzial des TEMs und der anderen Nanoanalytik-Instrumente effektiv ausschöpfen zu können. Das neue Zentrum soll Unternehmen der Medizintechnik und produzierenden Industrien sowie Forschungseinrichtungen aus Baden-Württemberg eine unkomplizierte Nutzung der Nanoanalytik, insbesondere der hochauflösenden Elektronenmikroskopie, für ihre Materialforschung, Werkstoff- und Produktentwicklung ermöglichen.

Pressemitteilung Nanoanalytik-Zentrum<

Leuchtturmprojekt Forschungscampus BioMedTech: Auf dem Forschungscampus werden die beiden Branchen Medizintechnik und Biotechnologie erstmals auf einem eigenen Campus systematisch, thematisch und räumlich zusammengeführt. Forschungsprojekte für die Medizin der Zukunft sollen hier in international markt- und wettbewerbsfähige Produkte und Verfahren verwandelt werden. Im Mittelpunkt steht das Ziel, Implantate körperverträglicher zu machen. Die Forscher wollen neue Materialien und eine Art „Tarnkappen-Technologie" entwickeln: Durch spezielle biomolekulare Veränderungen an der Oberfläche sollen Implantate besser vor Reaktionen des Immunsystems geschützt werden. Das macht sie verträglicher und langlebiger. Für dieses Ziel arbeiten auf dem Forschungscampus Unternehmen und akademische Forschergruppen in „Flying Labs“ zusammen. Die „fliegenden Laborbauten“ können bis zu einer endgültigen städtebaulichen Planung auch auf potenziellem Bauland positioniert und falls nötig auch versetzt werden. Das NMI-Leuchtturmprojekt „Nanoanalytik von Werkstoff- und Materialoberflächen“ profitiert ebenfalls vom Forschungscampus: Räumlichkeiten und Gerätepark sollen gemeinschaftlich genutzt werden.

Pressemitteilung Forschungscampus BioMedTech<

Kontakt ZRM:

Universitätsklinikum Tübingen Zentrum für Regenerationsbiologie und Regenerative Medizin Paul-Ehrlich-Straße 15 72076 Tübingen www.regmed.uni-tuebingen.de

Prof. Dr. Konrad Kohler Tel. 07071 29-85030 konrad [dot] kohler [at] regmed [dot] uni-tuebingen [dot] de

Dr. Heike Lehmann Tel. 07071 29-85034 heike [dot] lehmann [at] regmed [dot] uni-tuebingen [dot] de